Montag, 24. Januar 2011

Ich darf mich vorstellen...

Hallo zusammen,

ich bin Diplomingenieur des Vermessungswesens und seit 2008 als Softwareentwickler tätig. Wie viele andere auch habe ich in der Universität mit C++ begonnen und darin hauptsächlich Bildverarbeitung, Mustererkennung und statistische Auswertungen mit BLAS programmiert. Im Berufsleben folgte dann natürlich auch als erstes wieder C++, allerdings zu meinem Leidwesen unter Borland. Aber wie so vieles im Leben hatte auch das eine gute Seite, denn ich weiß jetzt die Vorzüge von Visual Studio und anderer hilfreicher Programme für Windowsentwicklung mit Microsoft durchaus zu schätzen. Neben meiner Tätigkeit mit C++ kam dann im vergangenen Jahr immer mal wieder C# ins Gespräch und ich nahm die Gelegenheit wahr mich näher mit C# .NET zu beschäftigen. Inzwischen bin ich begeistert von .NET und auch von C#, was nicht zu letzt einer der Gründe ist, weshalb ich diesen Blog hier beginne. Durch die Umstellung eines bestehenden Softwaresystems auf .NET konnte ich mich schon in diverse Einzelheiten des Frameworks vertiefen. Diese Vertiefung liegt allerdings eher im Bereich der Logikprogrammierung und weniger auf graphischer Oberflächen und GUIs mit WPF.
Als zusätzliche .NET-Sprache und vom Konzept mir bisher völlig fremd, aber nach einer ersten Sichtung der Dinge ist mir auch F# als Werkzeug aufgefallen. Die funktionale Programmierung scheint mir an mancher Stelle für Bildverarbeitungszwecke besser geeignet als imperative Sprachen. Ich werde mit der Zeit auch hierüber schreiben.

Neben der Programmierung bin ich dann irgendwann auf die Clean-Code-Developer-Idee gestoßen und bin seitdem ein Befürworter dieses Ansatzes, da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schlimm Code aussehen kann. Mit der Zeit will ich mich nach den Clean-Code-Developer-Maßstäben weiterentwickeln und meine Arbeitsweise professioneller, sowie meinen Code besser, übersichtlicher und verständlicher machen. Neben der CleanCode-Entdeckung freue ich mich auch sehr darauf mich mit der .NET-Community auseinander zu setzen und neue Ideen und neue Kontakte zu knüpfen.
Da ich kein Dipl. Inf. bin sondern auf anderem Wege zur Softwareentwicklung gestoßen bin, ist mir auch stark daran gelegen mich in verschiedenen Bereichen weiterzuentwickeln. Das umfasst nicht nur die Qualität von Code, sondern auch Unittests, Requirements Engineering, allgemeine Modellierungsmodelle und moderne, dynamische Entwicklungskonzepte. Die Liste ließe sich noch weiterführen, doch ich denke der Punkt ist klar. Stillstand bedeutet Rückschritt.

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